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Imaginationen künstlicher Menschen
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Die Frage nach der Conditio humana muss heute unter den Bedingungen der geradezu fantastischen Dimensionen des medientechnologisch disruptiven Einbruchs durch Verfahren der künstlichen Intelligenz neu gestellt werden. Um die anthropologische Differenz aber in sinnvoller Weise neu befragen zu können, bedarf es auch der Imaginationen und Figurationen der Künste. Der Band nähert sich künstlerischen Reflexionen zu künstlichen Menschen bzw. menschenähnlichen Maschinen vor dem Hintergrund des zunehmenden Einsatzes von Humanoiden in unserer Lebenswelt. Wissenschaftler:innen aus den Disziplinen Germanistik, Medienwissenschaft, Philosophie und Soziologie analysieren Figurationen und Narrative der Human-Robot-Interaktion in Romanen und Filmen. Inhalt: Drei Thesen zu Imaginationen künstlicher Menschen. Eine Einleitung (Barbara Reiter, Anne-Kathrin Reulecke) | Rekursionen. Künstliche Menschen im wissenschaftsgeschichtlichen Kontext des 19. Jahrhunderts (Babbage, Lovelace) (Christian Sinn) | „Die Maschine beginnt zu berichten, als sei sie das Menschlichste überhaupt.“ Willensfreiheit als Als-Ob-Erzählung in Martina Clavadetschers Die Erfindung des Ungehorsams (Leonard Nadolny) | Die Cyborg: Gender-Imaginationen im KI-Film (Martin Hennig) | Von der technischen Erweiterung des Menschen zur menschlichen Erweiterung der Technik. Hierarchie, Extraktion und Ausbeutung in Sleep Dealer (Alex Rivera, 2008) (Anne Burkhardt) | Thinking Outside and Inside a (Black)Box. Narrative Strategien in Kazuo Ishiguros Klara and the Sun (Kim Luther) | „Ich spiele hier Theater“. Der Maschinenmensch als Metapher des Fremden in uns selbst am Beispiel von Maria Schraders Verfilmung Ich bin dein Mensch (2021) (Finja Zemke) | Menschwerdung als Technogenesis. Julia Ducournaus Titane (2021) als posthumanes Plädoyer fluider Körpergrenzen jenseits etablierter Mensch/Maschinen-Dichotomien (Justus Pötzsch); The question of the conditio humana must be posed anew today under the conditions of the almost fantastic dimensions of the media-technological disruption caused by artificial intelligence processes. In order to be able to question the anthropological difference in a meaningful way, however, the imaginations and figurations of the arts are also required. This volume approaches artistic reflections on artificial humans and human-like machines against the backdrop of the increasing use of humanoids in our living environment. Scholars from the disciplines of German studies, media studies, philosophy and sociology analyse figurations and narratives of human-robot interaction in novels and films. Contents: Inhalt: Drei Thesen zu Imaginationen künstlicher Menschen. Eine Einleitung (Barbara Reiter, Anne-Kathrin Reulecke) | Rekursionen. Künstliche Menschen im wissenschaftsgeschichtlichen Kontext des 19. Jahrhunderts (Babbage, Lovelace) (Christian Sinn) | „Die Maschine beginnt zu berichten, als sei sie das Menschlichste überhaupt.“ Willensfreiheit als Als-Ob-Erzählung in Martina Clavadetschers Die Erfindung des Ungehorsams (Leonard Nadolny) | Die Cyborg: Gender-Imaginationen im KI-Film (Martin Hennig) | Von der technischen Erweiterung des Menschen zur menschlichen Erweiterung der Technik. Hierarchie, Extraktion und Ausbeutung in Sleep Dealer (Alex Rivera, 2008) (Anne Burkhardt) | Thinking Outside and Inside a (Black)Box. Narrative Strategien in Kazuo Ishiguros Klara and the Sun (Kim Luther) | „Ich spiele hier Theater“. Der Maschinenmensch als Metapher des Fremden in uns selbst am Beispiel von Maria Schraders Verfilmung Ich bin dein Mensch (2021) (Finja Zemke) | Menschwerdung als Technogenesis. Julia Ducournaus Titane (2021) als posthumanes Plädoyer fluider Körpergrenzen jenseits etablierter Mensch/Maschinen-Dichotomien (Justus Pötzsch)
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- 2 - pdf (CC BY) at OAPEN Library.
Keywords
- Gesellschaftskritik
- Humanoide
- Künstliche Intelligenz
- Nachträglichkeit
- Oxymoron
- thema EDItEUR::J Society and Social Sciences
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DOI: 10.25364/978-3-903374-43-0Editions
