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Die »Stockholmer Ausstellung 1930. Kunstgewerbe, Bauen und Wohnen« (›Stockholmsutställningen 1930 av konstindustri, konsthantverk och hemslöjd‹) sowie das im Jahr darauf von den Ausstellungsmachern – Gunnar Asplund, Wolter Gahn, Sven Markelius, Gregor Paulsson, Eskil Sundahl und Uno Åhrén – publizierte Acceptera-Manifest markieren nicht nur in Schweden, sondern auch in den anderen nordischen Ländern den Durchbruch der Moderne. In Acceptera (›Akzeptiere‹) propagieren die Autoren unter dem Stichwort »Funktionalismus«, oder kurz »Funkis«, eine Moderne in Architektur, Stadtplanung und Kunsthandwerk, die das Produkt eines unabwendbaren Fortschritts ist und die es zu »akzeptieren« gilt — so der Titel der Schrift. In den folgenden Jahren avanciert dieser Funktionalismus zu einem gleichermaßen ästhetischen wie politischen Programm für den Umbau Schwedens zu einem sprichwörtlich als »folkhem« (›Volksheim‹) bezeichneten Wohlfahrtsstaat.

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DOI: 10.25593/978-3-96147-132-4

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