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Frühe soziologische Schriften

Frühe soziologische Schriften

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Als Assistent (1928-1932) am Münsteraner »Forschungsinstitut für Organisationslehre und Soziologie« ist Josef Pieper unmittelbar nach seiner Promotion über die Ethik des Thomas von Aquin zunächst mit Arbeiten auf dem Gebiet der formalen Soziologie in Erscheinung getreten. Er wendet sich darin vor allem gegen die Reduktion des Sozialen auf das Gemeinschaftliche und sucht demgegenüber die Gleichursprünglichkeit von Gesellschaft, Gemeinschaft und Organisation zu erweisen. Daneben übersetzt und kommentiert Pieper die päpstlichen Sozialenzykliken, deren sozialkritische Intention in den kirchenoffiziellen Ausgaben für ihn nicht deutlich genug zum Ausdruck kommt. In seiner Zeit als leitender Mitarbeiter am »Dortmunder Institut für neuzeitliche Volksbildungsarbeit (1932-1940) kommen sozialpädagogische Themen hinzu. Unter dem Deckmantel kirchlicher Bildungsarbeit geht es Pieper insbesondere darum, Notwendigkeit und Gehalt »totaler Bildung« der nationalsozialistischen Deutungsmacht zu entwinden.

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DOI: 10.28937/978-3-7873-3991-4

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