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Weibliche Heiligkeit in Spätantike und Mittelalter

Weibliche Heiligkeit in Spätantike und Mittelalter

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Zwei- und dreidimensionale Bilder weiblicher Heiliger sind hoch komplexe religiöse Objekte. Sie begegnen in unterschiedlichsten materiellen und performativen Settings. Im Lauf ihrer Objektbiografie befinden sie sich in permanenter Veränderung. Auf differenzierte Weise verhandeln sie weibliche Rollenmuster. Ausgewählte Fallstudien – Agnes, Cäcilia, Maria und viele mehr – lassen die vielfältigen Facetten der visuellen und materiellen Kulturen weiblicher Heiligkeit sichtbar werden. Im Fokus stehen spätantike und mittelalterliche Artefakte. Von besonderem Interesse sind Fragen der Materialität und Performativität: Was bedeutete es, das Bild einer Heiligen auf Pergament, als Tafelmalerei, in Stein, Metall, Holz oder anderen Materialien zu realisieren? In welche Praktiken des Objekthandelns war es eingebunden – im multisensorischen Kirchenraum und darüber hinaus? Wer erzählt – und für wen?

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Keywords

  • Darstellung
  • Frau
  • Geschichte 300-1600
  • Heilige
  • Kunst
  • thema EDItEUR::A The Arts::AG The Arts: treatments and subjects::AGA History of art

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DOI: 10.20378/irb-107196

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