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Der Begriff des ‚Postdigitalen‘ verweist keineswegs auf ein Verschwinden digitaler Technologie, sondern auf deren ubiquitäre Präsenz. Der vorliegende Band befasst sich vor diesem Hintergrund mit der Frage, zu welchen neuen Praktiken, Artefakten und Erfahrungsräumen die sich aus der Ubiquität digitaler Technologie ergebende Verschiebung, Verwischung oder Aufl ösung der Unterscheidung zwischen dem Digitalen und dem Nicht-Digitalen geführt hat und inwiefern sich selbige unter den Begriff einer ‚postdigitalen Ästhetik‘ subsumieren lassen. Zu diesem Ende schlägt der Band eine heuristische Unterscheidung zwischen vier salienten Spielarten einer postdigitalen Ästhetik vor, die sich in ganz unterschiedlichen und nicht zuletzt auch populären Medienformen – von Bildern und Comics bis zu Filmen und (Computer-)Spielen – beobachten lassen und die als ästhetische Intensivierung des Digitalen, als ästhetische Transferbewegung vom Digitalen ins Nicht-Digitale, als ästhetische Intensivierung des Nicht-Digitalen sowie als ästhetische Transferbewegung vom Nicht-Digitalen ins Digitale beschrieben werden können.
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Keywords
- Aesthetics
- Ästhetik
- Medialität
- Mediality
- Postdigitalität
- Postdigitality
- Remediatisierung
- Remediatization
- thema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies::DS Literature: history and criticism
- thema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies::DS Literature: history and criticism::DSB Literary studies: general
- thema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBC Cultural and media studies::JBCT Media studies
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