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Die Aufarbeitung und Anerkennung der kolonialen Vergangenheit der Schweiz erlebte in den vergangenen Jahren einen massiven Zuwachs. Immer wieder wird dabei auf die Tätigkeiten von religiösen Missionaren hingewiesen, auf ihr Wirken in unterschiedlichen Kolonialgebieten und wie sie Vorstellung des »Eigenen« und des »Anderen« in der Schweizer Öffentlichkeit prägten. Barbara Miller erzählt erstmals die Geschichte einer katholischen Missionsgesellschaft der Schweiz in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie zeigt auf, wie die Vorstellung von »Entwicklungshilfe« zur Überwindung sozialer und ökonomischer Disparitäten im Weltmaßstab zwar einerseits diskursive, politische und praktische Verschiebungen für die katholische Mission bewirkte; andererseits macht sie aber deutlich, wie koloniale Selbst- und Fremdbilder im missionarischen Kommunikationsraum trotz Anpassungen und Wandlungen fortwirkten. Das missionarische Einsatzgebiet im kolonialen Simbabwe erlaubt es zudem, eine spezifische Dekolonisationsgeschichte in den Blick zu nehmen und die Rolle katholischer Mission in diesem politischen und gesellschaftlichen Transformationsprozess auszuleuchten.
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Keywords
- Afrika
- Dekolonisation
- Entwicklungshilfe
- Katholische Kirche
- Katholizismus
- Mission
- open access
- Postcolonial Studies
- Religionsgeschichte
- Simbabwe
- thema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JP Politics and government::JPS International relations::JPSN International institutions
- thema EDItEUR::Q Philosophy and Religion::QR Religion and beliefs::QRA Religion: general::QRAX History of religion
- Zeitgeschichte
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DOI: 10.12907/978-3-593-46397-1Editions
