Feedback

X
Ostrom-Byzanz zwischen Resilienz und Vulnerabilität

Ostrom-Byzanz zwischen Resilienz und Vulnerabilität

0 Ungluers have Faved this Work
Die Herrschaft des Herakleios (610–641) zeichnet sich durch eine Reihe von Krisen und unerwarteten Triumphen für den oströmisch-byzantinischen Staat aus. Die Untersuchung fragt (1) nach der Gewichtung von Krisen und Katastrophen durch die Zeitgenossen, (2) nach den Maßnahmen zur Generierung wirtschaftlicher, militärischer, ideologischer und personeller Resilienzressourcen zur Überwindung staatlicher Vulnerabilitäten sowie (3) nach den kurz-, mittel- und langfristigen Folgen dieser Handlungen für den oströmisch-byzantinischen Staat. Es zeigt sich, dass es dem Regenten unter Ausnutzung noch funktionierender Herrschafts- und Verwaltungsstrukturen gelang, den Angriffen der Perser zu trotzen. Die anschließende Siegeseuphorie ob des wundersam anmutenden Sieges, die in der kaiserlichen Selbstinszenierung zusätzlich überhöht wurde, trug dann aber wesentlich dazu bei, dass der plötzliche Aufstieg der Muslime nicht rechtzeitig registriert wurde. Kurzfristig erfolgreiche Resilienzmaßnahmen führten damit mittel- und langfristig zu neuen Vulnerabilitäten für das Reich.

This book is included in DOAB.

Editions

edition cover

Share

Copy/paste this into your site: