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Von Niklas Luhmanns frühem systemtheoretischem Begriff der funktionalen Differenzierung lässt sich sowohl normativ als auch empirisch viel über Verfassungsgerichte lernen. So kann Luhmanns Analyse der rechtlichen Autonomie helfen, das legitimatorische Grundproblem der Verfassungsgerichtsbarkeit - die Kontrolle von Parlamentsgesetzen - neu zu beleuchten. Und seine Theorie der Zweiteilung des politischen Systems kann unser begriffliches Verständnis verfassungsgerichtlicher Politisierung schärfen. Das vorliegende Buch veranschaulicht dieses Potential, indem es Legitimation durch Verfahren im Besonderen und Luhmanns frühe Systemtheorie im Allgemeinen auf das Bundesverfassungsgericht und den Supreme Court anwendet.
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DOI: 10.5771/9783748941583Editions
