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Namhafte Juristinnen aus Wissenschaft und Praxis befassen sich mit dem vielschichtigen Problem der Gleichheit von Frauen und Männern im Recht und durch Recht. Eine inzwischen weitgehend erreichte sprachliche Geschlechtsneutralität der Rechtsordnung hat noch keineswegs zur Chancengleichheit von Frauen und Männern geführt. Die gleichheitsfördernde Gestaltung der Lebenswirklichkeit von Männern und Frauen, die seit 1994 auch verfassungsrechtlich gefordert ist, erweist sich gegenüber der geschlechtsneutralen Fassung der Rechtsordnung als die sehr viel schwierigere Aufgabe. Aus den verschiedenen Perspektiven der Autorinnen und vor allem in ihrer Bündelung wird das komplexe Wechselverhältnis von Recht und Wirklichkeit sichtbar. Die Rechtsentwicklung in den letzten Jahrzehnten in Deutschland und Europa, die Fragestellungen der in Deutschland noch wenig verbreiteten feministischen Rechtstheorie und aktuelle Probleme aus den verschiedensten Rechtsgebieten zeigen, dass die Gleichheitsfrage eine Gerechtigkeitsfrage und ihre Beantwortung dauerhafte Aufgabe ist.

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    DOI: 10.5771/9783845258645

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